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Ethnologische Reisen

Die Ethnologische Reise: Wie Sie fremden Kulturen begegnen

Kulturreisen Ethnologie StatueIn Zeiten der Globalisierung kaum noch vorstellbar: Ein Leben, das sich weitgehend unbeeinflusst von der westlichen Kultur abspielt. Wo der Konsum keine Bedeutung hat. Mehr noch: Wohin weder Christentum noch Islam vorgedrungen sind – wo also auch heute noch ganz ursprüngliche Formen gesellschaftlichen Lebens, uralte Naturreligionen und überlieferte Totenkulte ihren Platz haben. – Solche ursprünglichen Lebensformen lassen sich auf einer ethnologischen Reise entdecken.

Welcher Mensch träumt nicht in seinem Leben irgendwann einmal davon, einen Winkel der Erde zu erkunden, der noch nahezu unberührt ist von unserer westlichen „Zivilisation“? In unseren Zeiten, in denen sich die Massen der Menschen im Denken und in der Lebensweise weltweit immer mehr angleichen, gewinnt darum das Leben indigener Völker zunehmend an Bedeutung.

Schützenwert: Ethnologische Reisen waren und sind nichts für den Massentourismus. Zu wertvoll sind die wenigen Flecken der Erde, an denen ursprüngliches Leben noch heute weitgehend möglich ist.


Wann eine ethnologische Reise das Richtige für Sie ist:

  • Sie unternehmen die Reise nicht aus Abenteuerlust, sondern aus einem tiefen Interesse an anderen Kulturen.
  • Sie begegnen indigenen Völkern mit Respekt.
  • Sie sind sich der Gratwanderung bewusst: Was Missionare und wirtschaftliche Ausbeutung bisher nicht angetastet haben, darf jetzt nicht durch den Tourismus zerstört werden – Ihr Fingerspitzengefühl ist gefragt!


Wer bietet ethnologische Reisen an?

Ethnogische Reisen sind – glücklicherweise – nicht in den Katalogen der Studienreiseveranstalter zu finden. Dennoch muss sich der ethnologisch Interessierte nicht alleine auf Wanderschaft begeben, um Kontakt mit Urvölkern aufzunehmen. Es ist durchaus möglich eine ethnologische Reise in Form einer organisierten Gruppenreise zu unternehmen.

In unserem Reisetipp finden Sie eine Trekkingreise durch das Atlantika-Gebirge in Kamerun. Zu Fuß, mit Rucksack und ohne jeglichen Komfort (wie etwa sanitäre Anlagen) macht sich die Gruppe auf den Weg, um nicht nur eine völlig entlegene Berglandschaft, sondern vor allem die unberührte Lebensweise des Volkes der Koma kennen zu lernen.

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Unser Tipp: Die besondere Ethnologische Reise


„Kamerun – das Volk der Koma“ heißt die Reise des Veranstalters Diamir Erlebnisreisen. Genau genommen handelt es sich bei dieser ethnologischen Reise sowohl um eine Kultur- als auch um eine Trekkingreise. Denn: Die Bergwelt des Atlantika-Gebirges in Kamerun lässt sich am besten zu Fuß erkunden.

  • Behutsam erfolgt die Annäherung an das gastfreundliche Volk der Koma. Die tagelangen Trekkingtouren unter Verzicht auf westlichen Komfort sorgen für eine Begegnung auf Augenhöhe.
  • Das Atlantika ist eines der entlegensten Gebiete der Erde. Übernachtet wird während des Trekkings in Zelten. Als Waschgelegenheit dienen natürliche Bäche und Gewässer.
  • Das Begegnung mit den Koma bietet reichlich Gelegenheit zur Reflektion auch über das eigene Leben. So anders sind hier Glaube und Gebräuche: Es gibt zum Beispiel einen ausgeprägten Totenkult. Die Vorstellung, dass die Toten über die Lebenden wachen, ist hier außerdem bestimmend für das alltägliche Dasein.

Die ausführlichen Infos zu dieser ethnologischen Reise

 

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Kommentare

Florian schreibt:
2010-10-02 22:42:44
Liebe Autorin, lieber Autor dieses Artikels zur ethnologischen Reise nach Kamerun, wer eine "ethnologische Reise" anbietet, sollte doch bei der Beschreibung der Reise darauf achten, keine romantische ethnologische Sichtweise von vor 40 Jahren zu vebreiten, die das Nostalgische, Emotionale im Touristen ansprechen mag, aber der Indigenen Bevölkerung nicht gerecht wird. Wer eine "ursprüngliche Lebensweise" zeigen will, zeigt die Kultur unweigerlich als rückständig und starr, in einer Zeitkapsel verharrend. Wenn Sie die Bevölkerung nicht als historische Ausstellungsexponate darstellen wollen, sondern Akteure einer lebenden Kultur respektieren, dann sind es doch die dynamischen Prozesse in der Kultur die Sie ihrem Publikum anbieten / näherbringen sollten. Auch eine Begegnung auf Augenhöhe aufgrund des vorherigen ach so entbehrungsreichen tagelangen Trekkinglebens der Touristen ist eine lustige Vorstellung. Man begibt sich also auf ihre Augenhöhe, wenn man unrasiert, dreckig, völlig fertig von den Strapazen, in durchgelaufener Funktionskleidung auf die Menschen ohne Westen trifft. (Kleiner Scherz) Aber wenn sie sich ganz behutsam nähern um die Indigenen (in ihrem Sprachkanon würde Eingeborene besser passen) nicht zu erschrecken, werden diese hoffendlich von der klitzkleinen Konsumierung und Kommerzialisierung ihrer Kultur nichts merken und kommen nochmal ungeschoren davon. Ich kann mir vorstellen, ihre Reise ist besser als diese Beschrebung. Trauen Sie ihren Kunden doch auch etwas mehr Verständnis für Kultur zu. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

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